IT- und Datenschutz bei Krankenkassen: Sensible Daten erfordern maximalen Schutz

Gesundheitsinformationen stellen für Cyberkriminelle ein äußerst lukratives Ziel dar, da sie eine hohe Bereitschaft zur Lösegeldzahlung ansprechen. Dies macht Krankenkassen zu bevorzugten Angriffszielen, da sie eine Vielzahl personenbezogener Gesundheitsdaten aus digitalen Anwendungen wie Krankenkassen-Apps, Health-Trackern und der elektronischen Patientenakte (ePA) verwalten und verarbeiten. Besonders die ePA war im Zusammenhang mit der Log4Shell-Schwachstelle ein Augenmerk für Sicherheitsvorkehrungen.

IT-Sicherheit und Datenschutz aus externer Perspektive: Krankenkassen in Deutschland

Es besteht deutlicher Handlungsbedarf
Krankenkassen müssen besonders vielfältige und komplexe Sicherheitsanforderungen erfüllen. Sie sind nicht nur verpflichtet, hohe rechtliche und regulatorische Vorgaben zu befolgen, sondern müssen auch Haftungsrisiken und potenzielle Reputationsschäden vermeiden. Eine Analyse von 144 Krankenkassen zeigt, dass hier noch erheblicher Handlungsbedarf in Bezug auf IT-Sicherheit besteht. Die Datenerhebung erfolgte durch die Erfassung und Aufbereitung von Informationen aus öffentlich zugänglichen Quellen.

Die Ergebnisse

Geschützter Mailversand
69 % der überprüften Krankenkassen versendeten E-Mails teilweise ungeschützt (ohne SPF-Eintrag), was es Angreifern erleichtert, Spam- und Phishing-Attacken durch gefälschte E-Mails auszuführen.

Erreichbarkeit der Systemschnittstellen

  • 42 % der Krankenkassen schützten nicht alle ihrer Datenbanksysteme vor Cyberangriffen. Ungesicherte, von außen erreichbare Systeme erleichtern es Hackern, auf sensible Daten zuzugreifen.

Sicherheit der Datenübertragung
85 % der Krankenkassen verwendeten veraltete Transportverschlüsselung, was das Risiko von Datendiebstahl begünstigt.

Veraltete Anwendungen
Bei 29 % der Krankenkassen wurde mindestens eine Anwendung mit potenziellen Sicherheitslücken hoher Kritikalität gefunden. Fehlende Sicherheits-Updates bieten Angreifern eine einfache Angriffsfläche.

DSGVO-Konformität
44 % der Krankenkassen verwendeten Tracking-Cookies ohne Nutzererlaubnis, was zu Abmahnungen und Bußgeldern führen kann.

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IT im Krankenhaus: Mehr Schutz dringend erforderlich

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