IT im Krankenhaus: Mehr Schutz dringend erforderlich

Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und stellen ein attraktives Ziel für Cyberangreifer dar. Eine Erhebung zur IT-Sicherheit in deutschen Krankenhäusern von Hacker Finden zeigt, dass viele Einrichtungen noch nicht ausreichend gegen Bedrohungen geschützt sind. Neben bestehenden Normen im Gesundheitswesen tritt ab 2023 die EU-Richtlinie NIS2 in Kraft, die Betreiber kritischer Infrastrukturen stärker in die Verantwortung nimmt. Ziel der neuen Anforderungen ist es, die Patientendaten in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen besser vor Cyberangriffen und Datenschutzverstößen zu schützen. Zu den Verpflichtungen gehören unter anderem regelmäßige Updates, Sicherheitsüberprüfungen, Cybersicherheitsschulungen und Maßnahmen zur Sicherung der Lieferkette.

IT-Sicherheit aus externer Perspektive: Krankenhäuser in Deutschland

Datenerhebung zur IT-Sicherheitslage von Kliniken macht Schwächen sichtbar

Krankenhäuser sind aufgrund ihrer zentralen Rolle im Gesundheitswesen besonders anfällig für Cyberangriffe. Der rasanter Anstieg von Hackerangriffen auf Gesundheitseinrichtungen – auch während der Corona-Pandemie – zeigt, wie real die Bedrohung ist. Seit Januar 2022 verpflichtet das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) medizinische Einrichtungen dazu, angemessene organisatorische und technische Vorkehrungen im Bereich der IT-Sicherheit zu treffen.

Eine Untersuchung von 1.286 Krankenhäusern zeigt erhebliche Schwächen in der IT-Sicherheit. Die Datenerhebung wurde durch die Auswertung öffentlich zugänglicher Quellen durchgeführt.

Die Ergebnisse

Geschützter Mailversand
58 % der überprüften Krankenhäuser versendeten E-Mails ungeschützt (ohne SPF-Eintrag), was es Angreifern erleichtert, Spam- und Phishing-Attacken durch Mail-Fälschung auszuführen.

Erreichbarkeit der Systemschnittstellen
44 % der Krankenhäuser schützten nicht alle Datenbanksysteme ausreichend vor Cyberangriffen. Von außen erreichbare, ungesicherte Systeme bieten Hackern einen einfachen Zugang zu sensiblen Daten.

Sicherheit der Datenübertragung
90 % der Krankenhäuser verwendeten veraltete Transportverschlüsselung, was das Risiko von Datendiebstahl erhöht.

Veraltete Anwendungen
Bei 41 % der Krankenhäuser wurde mindestens eine Anwendung mit einer potenziellen Sicherheitslücke hoher Kritikalität gefunden. Anwendungen ohne Sicherheits-Updates sind besonders anfällig für Angriffe.

DSGVO-Konformität
20 % der Krankenhäuser verwendeten Tracking-Cookies ohne Nutzererlaubnis, was zu Abmahnungen und Bußgeldern führen kann.

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